Freitag, 26. Mai 2017

36th Dieron Regulars: Reinforcements - Ostsol-4D + Ostscout-7J

At the moment I am working on a company of the 36th Dieron Regulars, my RPG unit since 1994. I've never had many of those minis myself, because everyone of us owned his Battlemech. My first one has been a Hunchback-4G, later a Marauder-3R. As you might know, the Marauder is already finished, the Hunchback is still in the making.

My goal is to paint chassis we used back in the days of MechForce Germany. Therefore I completed André K.'s Ostsol and Mirco S.'s Ostscout. The next ones will be a Jenner-7-D and Goliath-1H, followed by a Crusader-3R and a Dragon-1N.

By the way:
 I was asked how I did the base. It's pretty simple: Base color is Citadel "Ungor Flesh", then I wash it with Game Ink "Piel Skin Wash". While the ink is still wet, I put some Citadel Grass on it. When everything has dried, I remove the loose grass and cover the hexbase sides in Citadel "Steel Legion Drab". Done. :-)

Here a few pics of the upcoming company on maneuvers:

Tai-sa Matsumuras Marauder leading
the group on the grass plains.

At some places the grasses grows that high,
even Battlemechs do have problems to pass through.

A detail shot of the base works.

Montag, 15. Mai 2017

Phoenix aus der Asche: Goliath GOL-1P "Patton"


MechKrieger John "Patton" Gutterman

Wie Gutterman an seinen Goliath kam, ist bis heute unklar. Gerüchteweise gewann er den Mech, welcher sich in einem jämmerlichen Zustand befand, bei einem Kartenspiel auf Solaris VII. Andere sprechen hinter vorgehaltener Hand davon, dass er den ursprünglichen Besitzer ermordet und den Mech gestohlen habe. Anschließend sei Gutterman mit seinem Goliath in die Peripherie geflohen, um der Justiz zu entgehen.

Ganz gleich wie der Ursprung war, es gelang ihm nach und nach seinen geliebten Goliath wieder instand zu setzen. Dabei griff er auf Ersatzteillager in der Peripherie zurück, in der viele der Goliaths ursprünglich zum Einsatz kamen, weil sie sich auf den Schlachtfeldern der Inneren Sphäre als nicht konkurrenzfähig erwiesen hatten. Hier, in den zivilisatorisch unterentwickelten Gegenden jedoch, stellt ein 80 Tonnen schwerer Battlemech einen beachtlichen Machtfaktor dar!

Einzig die Reparatur des links-hinteren Fußes misslang. Die Techs kannten sich offenbar kaum mit dem seltenen Mech-Modell aus und montierten diesen Falsch herum. Zwar wurde der Fehler bald bemerkt, er konnte jedoch nicht korrigiert werden - zumindest nicht ohne erhebliches Risiko. Die Verschraubungen saßen so fest, dass ein Lösen womöglich mehr Schaden angerichtet hätte als bereits entstanden war. Der Goliath erhielt dadurch einen hinkenden Gang, der ihm in der Bevölkerung der Peripherie den Spitznamen "Limpy" einbrachte. Auf die Höchstgeschwindigkeit der Maschine wirkte sich der Fehler interessanterweise kaum aus, was für die grundsätzlich gute Konstruktion der Laufanlage spricht.

Gutterman war bereits vor dem "Erwerb" des Goliaths als versponnener Fan von George S. Patton bekannt, einem terranischen Generals des 20. Jahrhunderts. Gutterman trug in seiner Dienstzeit bei diversen Panzereinheiten bereits einen antiken Helm mit drei Sternen darauf, so wie es sein Vorbild über 1.000 Jahre zuvor getan hatte. Auch hatte er sich einen Colt" Marke "Single Action Army" zugelegt, der bevorzugten Handfeuerwaffe Pattons. Die Pistole trug er stets bei sich, auch nachts wenn er zu Bett ging.

Als Gutterman die Chance erhielt, einen Goliath zu bekommen, zögerte er keine Sekunde! Zu sehr erinnerte ihn der Mech an einen mächtigen Panzer auf vier Beinen. Er heuerten in der Folge bei verschiedenen Handelshäusern und regionalen Warlords an. Zumeist wurde er gegen Aufständische eingesetzt, die über nicht mehr als ein paar halbautomatische oder gar Jagdwaffen verfügten. Da fiel es auch nicht weiter auf, dass Gutterman für ein "ästhetischeren Erscheinungsbildes" die Maschinengewehre aus der Wanne entfernen und eines davon nach oben verlegte - so wie es bei Panzern in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts üblich war. Die beiden Holly-LSR-Lafetten hingegen wanderten unter den Bauch des Mechs - eine im Kampf wenig sinnvolle Anordnung. Dazu ließ er seinen Goliath in einem speziellen Grünton lackieren und mit weißen Sternen versehen, so wie es zu Pattons Zeit in der terranischen US Army der Fall war.

Nach ihrem letzten Einsatz kehrten weder Limpy noch Gutterman zurück. Man munkelt, er und sein Goliath seien in einen Hinterhalt von Rebellen geraten. Die Falle wäre von langer Hand geplant gewesen und man habe den Mech gezielt mit Bündelladungen ausgeschaltet. Das Fehlen der MGs am Unterbauch würde sich, sofern die Geschichte wahr ist, katastrophal ausgewirkt haben. Gutterman sei entweder gleich vor Ort totgeschlagen oder von den Guerillas verschleppt worden. Nachrückende Milizen konnten keine Spuren finden, die Aufschluss auf die genauen Geschehnisse gaben. Nur der Colt Single Action Army fand sich unweit der Stelle, an der Limpy zuletzt gesehen wurde...

RPG OFF
Den Goliath alias Dougram Crabgunner stammt aus dem Nachlass eines alten Freundes, der Ende der 1990er bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. So war es mir eine große Freude, ihn nach all den Jahren zu bekommen. Als ich das Paket öffnete, lief es mir jedoch kalt den Rücken herunter. Zwei ebenfalls im Karton befindliche Zinn-Minis hatten den Goliath wie auch andere Plastikmodelle schwer beschädigt! Allein ein Goliath-Fuß war in sieben Einzelteile zerbrochen. Ich setzte mich gleich daran, die Modelle zu restaurieren. Der Goliath, praktisch kaum bemalt, erfuhr die gründlichste Überarbeitung. Dabei entschied ich mich für das grüne Farbschema, das mich an die klassische Bemalung von WW2-Panzern des Typs Sherman M4 erinnert. Schwupps, die Geschichte von John "Patton" Gutterman war geboren. Ich hoffe Ihr hattet Spaß beim Lesen. :-)

Weitere Modelle werden hier folgen, allerdings weiß ich noch nicht wann. Derzeit habe ich alle Hände damit zu tun, weitere Zinn-Minis für eine Alpha-Strike-Kampagne im August zu bemalen.








Freitag, 12. Mai 2017

"Gray Death"-Kampagne auf Helm - Szenario #5 - Das letzte Gefecht


"Noch ein letztes Mal", sagte Grayson zu uns. Die drei Feindkolonnen hatten sich vereinigt und rückten gegen unsere LZ vor. Hinter uns wurden die Landungsschiffe beladen. Wenn der Gegner an uns vorbeikam, bedeutete das die Vernichtung der Transporter und unseren Untergang.

Am 22. April war es soweit, wir spielten das große Finale der GDL-Kampagne! Leider standen die Zeichen bereits auf einen Sieg des Grauen Todes, da es den Mariks trotz guter Ausgangslage in Szenario #4 nicht gelungen war, ausreichend Mechs im relativ unbeschädigten Zustand über die Karte zu bringen. Da der Graue Tod erstmals seit der Drangokluft aufmunitionieren und zumindest Panzerung ersetzen konnte, waren die Trümpfe klar verteilt. Grayson hatte sogar vollständig auf seine Infanterie und Panzer verzichtet, um die konventionellen Truppen zu schonen und ihnen den sicheren Abzug mit den Landungsschiffen gewährleisten zu können.

Also traten jene acht Mechs, welche die vier schweren Gefechte zuvor getragen hatten, mit den vier nachgerückten Scouts aus der Reserve zehn Marik-Maschinen plus einem erbeuteten J. Edgar Schwebepanzer gegenüber. Die Mariks hatten Mechs im Wert von 20 Gewinnpunkten über den Südrand des Gefechtsfeldes zu ziehen. Selbst wenn Grayson gelang dies zu verhindern, würde ihn ein verlorener Mech den finalen Sieg kosten! Entsprechend vorsichtig stellte er seine Kompanie auf.

Fortuna war jedoch von Beginn an auf Seiten des Grauen Todes. So trafen die kombinierten Fernkampfwaffen der schweren Söldnermechs den anstürmenden, aber bereits schwer beschädigten Marik-Thunderbolt direkt ins Munitionslager. In den Folgerunden ging es mit zwei schweren Marik-Mechs, Archer und Warhammer, sowie einem Shadow Hawk in den Infight. Charles Bears Crusader stand dabei kurz auf der Kippe, durch geschicktes Manövrieren aber, konnte er sich aus der Schussbahn bringen und so einen Zielwechsel provozieren.

Auf der anderen Flanke versuchten die Marik-Scouts den Durchbruch, wo sie jedoch von den Aufklärern der Gray Death Legion ohne Rücksicht auf eigene Verluste gestellt und gestoppt wurden! In einem wilden Hauen und Stechen zogen die Mariks auch hier den Kürzeren, während kein Söldner verloren ging. Auf der anderen Seite sah es nicht anders aus. Archer, Warhammer und schlussendlich auch der Shadow Hawk waren im vernichtenden Kreuzfeuer des Grauen Todes untergegangen...

Grayson "Death" Carlyle bewies sich mitnichten als Schlächter und lies die geschlagenen Marik-Truppen ziehen - was die Milizionäre auch gerne annahmen. Der Graue Tod hatte gesiegt und den Sternenbund-Kernspeicher mit einem überzeugenden Sieg vor dem Zugriff des "Comstar-Abtrünnigen" gerettet!

Ich danke Alex, Nicola und natürlich meinem wackeren Mitstreiter Dennis für ihr fast sechs Monate langes Engagement und die vergnügten und oftmals spannenden Nachmittage. :-)

Der Graue Tod hat in der Mitte des Geländes Stellung bezogen.

Reste der schweren Marik-Lanze
bedrängen den rechten Flügel.
Im Kreuzfeuer aber, gehen die Marik-
Mechs einer nach dem anderen unter.






Auch links ist kein Durchkommen,
die GDL-Scouts halten die Linie.
Grayson bietet den geschlagenen
Angreifern den freien Abzug an.


Das Schlachtfeld am Ende des Gefechts: Die Gray Death Legion hat gesiegt!

Donnerstag, 4. Mai 2017

Long lost: Tai-sa Matsumuras Marauder-3R

Endlich wieder im Kreise der "Familie". :-)
Nach 22 Jahren habe ich endlich das Modell meines ersten Marauders wiederbekommen. Ich hatte den Mech damals im Rahmen des Nice Dice e.V. als Ersatz für meinen Hunchback-4G erhalten, den ich über ein Jahr im Feld führte und damit vier Abschüsse erzielte. Danach stellte man mir den Marauder-3R, meinen Wunschmech, zur Verfügung.

Ich besiegte darin in einem Ehrenduell einen Battlemaster-3G und verlor den Mech am Ende in einem weiteren Ehrenduell gegen einen Archer-2R der Davion Guards. Ein sehr unglücklicher Kampf, der durch viel Würfelpech auf der einen und am Ende Würfelglück auf der anderen entschieden wurde. Zu diesem Zeitpunkte setzte ich bereits eine andere Figur ein, da ich den ersten Marauder nie wiedergesehen hatte.

Ein Chaptermitglied wollte den Ur-Marauder damals für mich bemalen, verschleppte die Sache jedoch, bis man sich schlussendlich aus den Augen verlor. Jetzt, nach 22 Jahren, trafen wir uns wieder und er gab mir meinen "Maro" zurück - zusammengebaut, aber immer noch unbemalt. Und das nach 22 Jahren! ;-) Jedenfalls habe ich mich gleich an die Arbeit gemacht, die Figur so umzusetzen, wie ich sie mir vorstelle. Dabei orientierte ich mich grob am Farbschema meines MWO-Marauders.

Was noch fehlt ist der Dieron-Sunburst. Ich habe versucht, ihn auf einer Fläche von 3mm vorzumalen, die etwa dem Platz auf dem linken Unterschenken der Figur entspricht - ohne Erfolg. Daher werde ich in ein paar Wochen, wenn ich wieder flüssig bin, in den USA die entsprechenden Dieron-Decals bestellen. Bis dahin muss mein 3R eben mit nur dem Kurita-Emblem auskommen.

Der Marauder-3R noch in meiner Malwekstatt.

Dienstag, 2. Mai 2017

BT-Con in Nürnberg: Midsummernight Fight 2017

Vom 25.-28. August findet in Nürnberg-Oberasbach eine kleine, aber sehr feine BT-Con statt, auf der ich eine Alpha Strike-Kampagne für bis zu sechs Spieler anbieten werde. Habe das System am Wochenende vom 28.04. auf den 01.05. ausführlich testen können und es war ein Riesenspaß! Ein genauer Bericht folgt - soon(tm).

Der Betreiber Alex (ein sehr netter und gastfreundlicher Kerl) und ich würden uns sehr freuen, euch Ende August in Nürnberg persönlich begrüßen zu dürfen. Es lohnt sich!

Liebe BTler! 

Wieder einmal ist fast ein Jahr vergangen und der Midsummernight Fight 2017 wirft seine Schatten voraus. In der Zeit vom 25. bis zum 27.08. findet der Midsummernight Fight 2017 statt.

Wie im letzten Jahr bitte ich ab sofort um:

Voranmeldung bzw. Anmeldung unter jogicrocket@web.de (Alexander Garreis)
Bitte unter Nennung des vollständigen, irdischen (Jahr 2017!) Namens und des Spielernamen auf den jeweiligen Zeitschienen und ab wann Ihr gedenkt zu kommen.

Der genaue Termin: Freitag, der 25.08.2017 ab 20:00 Uhr bis Sonntag den 27.08.2017, 14:00 Uhr

Örtlichkeit: 
Räume des Altenclub der Kath. Kirche St. Johannes, St.-Johannes-Str. 4, 90522 Oberasbach

Es wird im Eintrittspreis eine Kaffee-, eine Tee- und eine Wasser-Flat-Rate geben. Am Samstag und am Sonntag ein Frühstück und am Samstag Abend wird der Grill angefeuert und mit fränkischen Grillspezialitäten belegt.

Freitag Abend wird es einen kleinen Imbiss geben. Art und Weise noch unbekannt. Evtl. sauere Zipfel. Samstag (und Sonntag, falls noch Reste da sind) gibt es außerdem selbstgemachten Kuchen aus dem abkühlenden PPK-Rohr.

Echte Vegetarier bitte bei der Anmeldung outen! Für die überlege ich mir noch was. Sollte jemand Veganer sein, wird es problematisch. Hier wird um Selbstversorgung gebeten.

Getränke werden ebenfalls zum Erwerb bereitstehen.

Nun zum Preis: 
Eintritt liegt wie eh und je bei 10 Euro pro Person. Kinder nach Einschätzung des Mitbringenden.

Übernachtungsmöglichkeit: Vor Ort mit Schlafsack und Iso-Matte.

Wir haben nur zwei Räume zur Verfügung. D.h. ein Raum wird irgendwann in eine Ruhehalle umgewandelt und der zweite bleibt zum Spielen bis in den Morgen geöffnet. Weitere Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in verschiedenen Pensionen und Hotels in Oberasbach und Zirndorf.

Duschen: 
Samstag und Sonntag Vormittag wird es in Kleingruppen einen Transport zu einer Säuberungsanstalt geben, um sich von Lack und Metallsplittern zu reinigen.

Versorgungsmöglichkeiten: 
In Laufreichweite (10 - 15 Minuten) befindet sich ein Netto- und ein Aldi-Markt. Ferner das Gemeindezentrum mit der Bar "El Cafe". Natürlich befindet sich für gute Läufer und Autofahrer in der Nähe noch Gourmettempel "Burger King" und "McDonalds". Ferner eine Sushi-Bar und ein guter Grieche.

Anfahrt: 
Neben dem Pkw (Parkplätze in unmittelbarer Nähe vorhanden) besteht die Möglichkeit, mit dem Zug nach Nürnberg zu fahren. Von dort kann man mit der U3 in Richtung Gustav-Adolf-Straße und von dort mit dem Bus Linie 71 bis zur Haltestelle Kreutles West fahren. Von dort sind es noch ca. 5 Minuten zu Fuß.

Alternativ kann man vom Bahnhof mit der S 4 (Gleis 23) in Richtung Ansbach bis Bahnhof Oberasbach fahren. Wer hiervon Gebrauch machen möchte, möge sich bitte rechtzeitig unter der o.g. eMail melden und seine Mobilnummer mitteilen. Ich werde dann einen Shuttle Service organisieren. Allerdings finden dieses Jahr immer noch Bau- und Sanierungsarbeiten statt, sodass zum Zeit des Cons kein 20 Minuten Takt garantiert werden kann. Bitte entsprechend berücksichtigen und auf dem Routenplaner der Bahn mal nachsehen.

Events: 
- Alpha Strike: Chaos-Kampagne (für max. 6 Spieler) - Start ggf. Freitagabend (s.u.), sonst Samstag bis Sonntag
- Es wird sicher wieder ein Fight-Event geben. Näheres wird noch bekannt gegeben.

Noch wichtig: 
Wenn ich für Freitag Abend bis 31.07.2017 KEINE Voranmeldung habe, entfällt der Spielbetrieb Freitagabends ersatzlos! D.h. ab dem 01.08.2017 wird im Forum gepostet, ob am Freitagabend tatsächlich schon gefeuert wird oder nicht.

Ich sage mal schon vielen Dank und bis demnächst

Alexander

Sonntag, 19. März 2017

"Gray Death"-Kampagne auf Helm - Szenario #4 Vermilliontal


Als wir das Tal betraten, hörten wir in der Ferne schweres Geschützfeuer und schlossen daraus, dass andere Truppenteile des dreitiligen Vorstoßes Feindberührung hatten. Trotzdem fürchteten wir einen Hinterhalt am Ufer des Vermillion.

James T. Tarlborough, ehemals Kapitan der 12. Weißen Säbel Haus Mariks, sollte mit seiner Befürchtung Recht behalten. Trotz der vorausgegangenen wilden Kämpfe um Drango und Lee's Pass, traten die Mechs der Gray Death Legion erneut an. Zwar verstärkte Lori Kalmar die Truppe mit ihrem größtenteils reparierten Shadow-Hawk, die restlichen sieben Battlemechs wiesen jedoch teils starke Panzerungsschäden und geringe Munitionsbestände auf.

Carlyle überwacht in seinem
Marauder das Schlachtfeld.
Allein Hassad Ali Khaleds Warhammer-6R hatte schwere Treffer einstecken müssen und bereits ein Maschinengewehr eingebüßt. Charles Bears Crusader-3R blieb nur noch eine Doppelsalve LRM. Und Graysons Marauder-3R besaß rechtsseitig in mehreren Lokationen nur noch eine papierdünne Panzerung. Panzer und Infanterie standen Söldnern als Hilfstruppen diesmal nicht zur Verfügung. So konnte sich die Gray Death Legion nicht mehr im direkten Nahkampf stellen. Ein alternativer Plan musste her.

Die schweren GDL-Mechs überqueren
den Fluss nach Osten.
Grayson ließ seine Hauptstreitmacht auf dem westlich des Vermillion gelegenen Hügel Stellung beziehen, während auf der Ostseite nur die drei mittelschweren Maschinen verblieben. Der Feind rückte dementsprechend mit seinen sechs Mechs, zwei Hover-Panzern und zehn motorisierten Infanterie-Platoons hauptsächlich auf der Ostseite des Flusses vor. Carlyle kannte jedoch die Furten und setzte sein schweres Gerät schnell in Richtung Osten in Marsch. Die Mariks jedoch marschierten derart schnell vor, so dass die Söldner ihnen nur noch in die Flanke fallen konnten.

Der Kampf gestaltete sich entsprechend kurz und hart. Während die Marik-Mechs am äußerten Rand des Vermilliontals nach Süden vorstießen, griff der Graue Tod die Nachhut in Form des Thunderbolts an. Zwar preschten die Marik-Hover zu Störangriffen herbei, die Gray Death Legion konnte jedoch einen von ihnen bewegungsunfähig schießen - während sich dieser über dem Fluss befand! Er versank folgerichtig in den Fluten. Der andere Hover suchte sein Heil in der Flucht und verließ die Karte nach Süden. In kurzer Folge folgten ihm ALLE Marik-Mechs.

Taktisch war dies eine klare Niederlage für die Gray Death Legion. Sie war einfach nicht in der Lage, die Mariks wirksam zu bremsen, ohne dabei herbe Verluste zu riskieren. Dennoch gelang es ihnen, auch mit etwas Glück, bei den durchgebrochenen Maschinen teils signifikante Schäden anzurichten. Was ihnen also im letzten Gefecht gegenüber stehen wird, ist in keiner guten Verfassung. Die Gray Death Legion hingegen kann endlich aus dem Vollen schöpfen!

Panzerung, interne Struktur und Munition werden ergänzt sein. Zudem darf Grayson alle überlebenen Truppen aus den vorangegangenen Gefechten (Drango, Lee's Pass, Vermilliontal) einsetzen. Wird er das aber auch tun? Im Finale, das noch zu spielen ist, müssen vor Runde 12 zumindest alle Söldnermechs die Karte nach Süden verlassen haben, um noch die rettenden Landungsschiffe zu erreichen. Zeitgleich muss verhindert werden, dass vor Runde 11 mehrere Marik-Mechs in dieselbe Richtung vorstoßen können.

Wird Carlyle also alles in die Waagschale werfen und risikieren, Infaterie und/oder Panzer zurückzulassen? Oder wird er sie schonen und nur auf seine bewährte Mech-Kompanie setzen? Es bleibt spannend.

Die Truppen sind für das vierte Gefecht bereit. Die Mariks greifen von
Norden an und müssen die Karte nach Süden verlassen
(auf dem Bild von rechts unten nach links oben).

Marik-Mechs stoßen über das
Ostufer des Vermillions vor.
Medium-Mechs der GDL beziehen
auf der Ostseite des Flusses Stellung.

Die Marik-Mechs greifenmassiert über das Ostufer an.

Die schweren GDL-Mechs flankieren
unter dem Deckungsfeuer des Archers.
Schwere Marik-Mechs stürmen vor!


Mot. Marik-Infanterie folgt im Kielwasser der Mechs.

Im Spurt "fressen" die Mariks
die Distanz zum Kartenrand.
Marik-Scouts bilden die Nachhut.











Endlich steht die GDL im Kampf! Khaled hält sich wegen
der starken Beschädigungen mit seinem Warhammer zurück.

Charles Bear versucht mit seinem
Crusader in den Nahkampf zu kommen.
Marik-Infanterie: gut getarnt!
Sie griffen nicht entscheidend ein.











Grayson dirigiert den Kampf von einer
Hügelposition aus.

Von den Mariks erbeutete Hovers
bedrohen die Flanke der GDL.
Erste Marik-Mechs drohen
durchzubrechen!


Der GDL bleibt kaum noch Zeit,
der Durchbruch ist fast gelungen.
Im verzweifelten Nahkampf versucht Bear
die Mariks aufzuhalten - vergebens!


















Bear startet eine letzte Attacke,
tritt, trifft und ...

...  der Marik-Thunderbolt stürzt!
Ist sein Schicksal besiegelt?
Nein, er kann schwer beschädigt
nach Süden entkommen.










Von ihren Battlemechs und Panzern im Stich gelassen, flutet
die Marik-Infaterie zurück nach Norden. Grayson lässt sie ziehen.